Streit

Der Streit eben ging mir sehr nah,
langsam begreif ich was geschehen war.
Stehe noch lang an jenem Ort
Selbst noch als du schon eine Weile fort warst.

Das Aus einer Freundschaft die ewig war,
vorbei, aus, das war es, begreifen kann ich es nicht,
was ist geschehen,
das du mich nimmer ertragen magst?

Wir haben alles gemeinsam gemacht,
haben alles geteilt, auch unser Leid,
immer war der andere da,
durch dick und dünn sind wir gegangen.

Höhen und Tiefen,
alles haben wir gemeinsam erlebt,
Zeit hatten wir immer füreinander,
alles war doch so schön.

Nun sagtest du mir,
es ist vorbei,
es nerve, das ich immer dabei sei,
ich solle gehen.

Du hast einen Freund,
mit dem du nun alles Teilen möchtest,
er mag es nicht,
das ich dazwischen stehe.

Er möchte dich für sich allein.
Aus gehen, Freunde, alles für dich vorbei.
Er steht immer im Mittelpunkt,
du sollst ihn bedienen von hinten und vorn.

Soll das nun dein Leben sein?
Sklavin von einem Mann der dich nicht mal gehen lässt.
Er geht Feiern und du bleibst daheim,
er macht Party und du bleibst allein
.
Du liebst ihn sagst du und er liebt dich.
Du erwartest bald von ihm dein erstes Kind.
Ich verstehe dich nicht,
wo ist deine Lebensfreude hin ?

Überleg es dir?
Ich stehe zu dir,
auch wenn es dauert ewige Jahr,
ich warte auf dich.

2008

 

 

© Yvette Klaus-Thiede